Sandfilteranlagen für einen sauberen Badespaß richtig aufbauen

Pools benötigen eine regelmäßige Reinigung, damit eine hohe Wasserqualität auch für den ganzen Sommer bzw. über die gesamte Schwimmsaison gesichert ist. Meistens reicht eine oberflächliche Entfernung der groben Verschmutzung nicht aus. Vielmehr müssen auch kleinste Schmutzpartikel aus dem Wasser gefiltert werden, die das menschliche Auge nicht erkennen kann. Hierfür benötigen Poolbesitzer eine Sandfilteranlage, die das Poolwasser in regelmäßigen zeitlichen Abständen reinigt. Allerdings muss diese Anlage auch richtig aufgebaut und platziert sein, damit sie effektiv ihre Arbeit verrichten kann. Hier erfahren Sie, wie es geht.

Selbstsaugende und nichtselbstsaugende Sandfilter

Aufbau und Anschluss der Sandfilteranlage für den Pool variieren bei jedem Sandfiltermodell. Der Käufer kann sich zwischen zwei Optionen entscheiden, die auch Auswirkungen auf die Positionierung haben:

  • Selbstsaugende Sandfilteranlagen
  • nichtselbstsaugenden Sandfilteranlagen

Ist die Sandfilteranlage selbstsaugend, kann sie oberhalb der Wasseroberfläche aufgestellt werden. Dies ist z. B. wichtig, wenn der Pool zur Hälfte oder bis zum Beckenrand vergraben ist. Der Schlauch kann in diesem Fall von einer Position oberhalb des Wasserspiegels ins Becken geführt werden.

Ist die Sandfilteranlage nicht selbstsaugend, müssen das Gerät und damit Auslass- sowie Einlassventil unterhalb des Wasserspiegels liegen, damit das Wasser problemlos abfließen kann. Diese Variante eignet sich vor allem für freistehende Pools. Hierbei handelt es sich um einen zwar weniger effektiveren, aber dafür energiesparenderen Weg. Wenn es möglich ist, lohnt sich diese Position auch für selbstsaugende Pumpen. Auf diese Weise ist nämlich weniger Energie notwendig, um das Wasser aus dem Pool zum Sandfilter zu befördern.

Entfernung zwischen Pool und Sandfilteranlage

Die Sandfilteranlage sollte nicht zu weit vom Pool entfernt stehen. Eine maximale Entfernung von 3 Metern ist empfehlenswert, damit das Wasser auf dem Weg zum Sandfilter nicht zu viel Druck verliert. Allerdings muss die Anlage genügend Schatten und Luft bekommen, um die Bildung von Kondenswasser zu verhindern, welches wiederum der Pumpe schaden könnte.

Anschlüsse, Abdichtung und Befüllung der Sandfilteranlage

Bei beiden Varianten der Sandfilteranlage verläuft ein Schlauch direkt zur Pumpe und danach zum Sandfilter, wo das Wasser meistens mittels Quarzsand gesäubert wird. Die Pumpe befördert das saubere Wasser wieder über einen Schlauch in den Pool zurück.

1. Vor der ersten Nutzung sollte sichergestellt sein, dass alle Schlauchtüllen richtig an den entsprechenden Anschlüssen befestigt sind.

2. Zusätzlich sollten die Anschlüsse mit Teflonband abgedichtet werden, damit kein Wasser entweichen kann.

3. Der vom Pool zur Anlage führende Schlauch wird am Skimmer angebracht und das Ausgangsventil, aus dem das gereinigte Wasser kommt, führt wiederum zum Pool zurück. Die Verbindungen sollte zwar fest sein, allerdings kann ein zu intensives Festziehen auch den Plastikschlauch beschädigen.

4. Anschließend wird der Filterkessel mit Quarzsand gefüllt. Währenddessen sollten jedoch die Rohrenden verdeckt sein, damit der Sand dort keinen Schaden anrichtet. Wieviel Sand letztendlich benötigt wird, hängt vom jeweiligen Modell ab.

Nun ist die Sandfilteranlage einsatzbereit und Sie können sich den ganzen Sommer lang über sauberes Wasser in Ihrem Pool freuen!