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Poolheizung

Die richtige Entspannung im eigenen Schwimmbad findet man erst mit einer Poolheizung, wenn das Wasser angenehm warm temperiert ist und wohlig entspannt. In unseren Breiten muss man dazu in den meisten Monaten den Pool gesondert beheizen. Doch welche verschiedenen Varianten der Schwimmbadbeheizung gibt es, welche sind besonders aufwändig, welche Poolheizung ist umweltfreundlich beziehungsweise leicht zu installieren, und was kostet das Ganze? Dies sind die Fragen, die sich jedem Poolbesitzer und all diejenigen, die über die Anschaffung eines eigenen Schwimmbads nachdenken, stellen. Bei den momentanen Energiekosten interessiert vor allem auch die günstigste Möglichkeit, das Poolwasser mit einer Poolheizung auf angenehme Temperaturen von bis über 30° zu erhitzen.

Wir vom Rodgau Poolshop haben deshalb für Sie spezielle Informationen rund um das Thema Poolheizung zusammengestellt!



Im Großen und Ganzen unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Typen der Schwimmbadbeheizung: dem Wärmetauscher, dem Schwimmbadabsorber und der Wärmepumpe. Der Wärmetauscher wird üblicherweise über die Hausheizung oder Elektroheizung betrieben, während Solarabsorber meist auf dem Dach angebracht werden und ebenso wie Wärmepumpen in der Regel ausschließlich für die Beheizung des Pools zuständig sind.

1. Der Solarabsorber als Poolheizung

Damit ein Schwimmbecken, egal ob Außenbecken oder Innenbecken, sich möglichst schnell amortisiert, sollte es so häufig wie möglich genutzt werden. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn das Baden auch in kühleren Jahreszeiten möglich ist. Nur wenn der Pool mindestens sechs Monate im Jahr benutzt wird, amortisiert er sich in einem angemessenen Zeitraum. Die Erwärmung des Badewassers mit einer Poolheizung spielt bei der Kostenkalkulation daher eine große Rolle. Gerade in den Übergangszeiten im Frühling und Herbst fällt ein Großteil der Heizkosten an. Greift man auf die kostenlose Sonnenenergie zurück, so kann man hier deutlich sparen. Kein Wunder, dass Solarabsorber als Solar Poolheizung mittlerweile zu den meistverkauften Varianten der Schwimmbadbeheizung zählen. Sie sind übrigens durch ihre einfache Installation und Handhabung auch eine besonders wirtschaftlich Poolheizung.

Jeder weiß, wie warm von der Sonne erwärmte Steinplatten oder Metallstühle und -tische werden können. Fast kann man sich an ihnen verbrennen. Immerhin beträgt die Sonneneinstrahlung in unseren Breiten noch 1000 bis 1200 kWh pro Quadratmeter. Direkte und indirekte Sonnenstrahlung sind für die Erwärmung der Luft und damit der Umgebungstemperatur verantwortlich. Je höher die Sonneneinstrahlung, umso mehr Energie und Wärme werden freigesetzt.

Die Solarabsorber sind schwarz, Schwimmbadabsorber haben daher einen besonders hohen Wirkungsgrad und amortisieren sich selbst für einen stärker beheizten Außenpool bereits nach 2 - 3 Jahren.

Ein Freibad lässt sich mit Hilfe eines Solarabsorbers als Poolheizung ohne Weiteres von April bis Ende September betreiben.

1.1. Und so funktioniert ein Schwimmbadabsorber

Wie aber funktioniert ein Schwimmbadabsorber? Nun, eigentlich ganz einfach. Ein Wasserkreislauf führt das kalte Wasser aus dem Schwimmbad in die Absorberbahnen. Je mehr Wasser die von der Sonne erwärmten Absorberbahnen durchfließt, umso schneller lässt sich das Schwimmbecken erwärmen. Damit die Absorberbahnen möglichst viel Sonnenenergie aufnehmen können, sind sie schwarz. Solarabsorber erzielen eine sehr hohe Wärmeausbeute und gehören deshalb zu den verlässlichsten Methoden der Schwimmbadbeheizung. Sie sind zudem relativ preiswert und lassen sich leicht installieren und bedienen.

1.2. Wie hoch sind die Kosten für einen Solarabsorber?

Gehen wir davon aus, dass Sie ein 8 mal 4 Meter großes Außenbecken mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1,50 m besitzen. Dann haben Sie circa 45 Kubikmeter Wasser. Die Wasseroberfläche beträgt 32 Quadratmeter.

Kalkulieren wir zudem, dass das Becken über eine Abdeckung verfügt, die die Verdunstung und den Wärmeverlust deutlich verringert. Wenn die Absorber nach Süden ausgerichtet sind und mit einem Neigungsgrad von etwa 30 Grad angebracht wurden, benötigen Sie eine Absorberfläche von etwa 23 Quadratmetern.

Pro Quadratmeter müssen Sie mit Kosten von ca. 54 Euro rechnen (Solar Poolheizung „Eccolar“).

Die Gesamtkosten für die Absorberfläche belaufen sich in dem Fall also auf ca. 1800 Euro mit einer Temperatursteuerung ohne Montage.

2. Die Beheizung des Schwimmbads mit einem Wärmetauscher als Poolheizung

Mit Hilfe eines Wärmetauschers als Poolheizung lässt sich Ihr Pool direkt an Ihren Gas- oder Ölkessel beziehungsweise an Ihre Wärmepumpe im Haus anschließen. Der Wärmetauscher funktioniert folgendermaßen. Auf der einen Seite fließt warmes Wasser aus der Heizung in ihn hinein, auf der anderen Seite fließt das kalte Wasser aus dem Pool dagegen. Das warme Wasser gibt die Wärme ab und erwärmt somit das kalte Wasser.

Ein Wärmetauscher als Poolheizung fungiert als Zwischenglied zwischen den beiden Wasserkreisläufen aus dem Pool und dem Wasser der Zentralheizung.

Heutzutage gilt aber die Beheizung eines Pools allein über einen Wärmetauscher als unwirtschaftlich. In Kombination mit einer Solaranlage lässt sich allerdings ein Großteil der Heizölkosten einsparen. Für ein 8 mal 4 Meter großes Becken kalkuliert man mit einer Einsparung von über 1000 Litern Heizöl im Jahr, erfolgt die Beheizung zusätzlich über einen Solarabsorber.

3. Die Wärmepumpe als Poolheizung

Besonders in der Schweiz ist die Technologie der Wärmepumpenheizung weit verbreitet. In mehr als der Hälfte der Neubauten werden Wärmepumpen als Heizungsanlagen verbaut. Wärmepumpen sind kostengünstig. Sie gewinnen mit Hilfe von Sonden Energie und ähneln in ihrer Funktion einem Kühlschrank. Allerdings arbeiten sie genau umgekehrt. Wärmepumpen entziehen ihrer Umgebung Wärme und beheizen damit dann Räume oder aber Schwimmbecken.

Wärmepumpen als Poolheizung für Freibäder unterscheiden sich von denen für Hallenbäder. Je wärmer die Luft, umso höher die gewonnene Energie, umso höher aber auch die enthaltene Luftfeuchte. Schwimmbad-Wärmepumpen sind deshalb in der Regel Luft-/Wasser-Wärmepumpen. Aufgestellt werden sie in der Nähe des Schwimmbeckens. Sie saugen Luft an und blasen sie dann wieder aus. Gewisse Geräusche lassen sich dabei nicht vermeiden. Deshalb sollten Wärmepumpen am besten in etwa einem Meter Distanz zu einer Hecke stehen, die schallisoliert. Vor einer Betonwand würde sich das Geräusch unangenehm verstärken und so eventuell sogar Nachbarn belästigen.

Eine Wärmepumpe als Poolheizung funktioniert natürlich am besten, wenn die Außentemperatur besonders hoch ist. In den kalten Jahreszeiten lässt sich mit Ihr allein manchmal ein großes Schwimmbecken schlecht beheizen. Außerdem sollte man beachten, dass eine Wärmepumpe frostempfindlich ist. Arbeiten die Filter nicht mehr, kann es sogar zu Schäden an der Wärmepumpe kommen. Deutlich erhöhen kann man den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe, wenn man den Pool jeweils nach der Benutzung abdeckt. Allein damit lässt sich mehr als die Hälfte der Energie einsparen.

4. Zusammenfassung

Ein Außenpool benötigt weitaus mehr Energie als ein Innenbecken in der Halle. Schuld daran ist der hohe Wärmverlust. Im Durchschnitt geht man davon aus, dass ein Außenschwimmbad bei einer Betriebszeit von April bis September in etwa 14.500 kWh benötigt, das entspricht im Vergleich ungefähr 1700 Liter Heizöl.

Bei der Nutzung der Solarenergie kann man hier deutlich Kosten sparen. Gerade in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst, sollte das Poolwasser erwärmt werden. In diesen Zeiten fallen die Hauptkosten für die Schwimmbadbeheizung an. EPDM-Solarabsorber als Poolheizung sind hier die kostengünstigste Lösung. Sie nutzen die Sonnenenergie zum Nulltarif und gehören nicht nur in der Anschaffung zu den preiswertesten Beheizungsvarianten für das Schwimmbecken. Aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades amortisieren sie sich schneller als andere Beheizungssysteme.

Auf Dauer rechnet sich aber eine Solar Poolheizung  mit EPDM - Solarabsorber am besten. Sie ist in der Anschaffung die Günstigste und verfügt über einen hohen Wirkungsgrad und ist daher auf längere Sicht die deutlich günstigste Möglichkeit der Schwimmbadbeheizung. Wer langfristig denkt und rechnet, sollte daher unbedingt auf diese regenerative Poolheizung zugreifen, die sich die kostenlose Wärme der Sonne zunutze macht.

Weiter senken können Sie die Kosten für die Beheizung des Badewassers mit der entsprechenden Abdeckung. Ob Solarfolie aus Luftpolsterfolie, Rollladenabdeckung oder sonstigen Varianten, allen ist eines gemein: Sie verhindern nachweislich den Wärmeverlust. Nach jeder Benutzung sollte der Pool daher gut abgedeckt werden. Mit keiner anderen Methode können Sie besser Energie sparen. In Kombination mit einer Solaranlage ist dies die günstigste Methode, um das Wasser in Ihrem Schwimmbecken auf angenehme Temperaturen (von bis über 30°)  zu erhitzen und um die Badesaison so lange wie möglich in den Herbst hinein zu verlängern.

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